Métraux, Alfred

 

Der Schweizer Alfred Métraux (1902-1963) gehört zu den einflussreichsten Ethnologen des 20. Jahrhunderts. Als Kind ging er mit seinen Eltern nach Argentinien, wo sein Vater als Arzt praktizierte. Nach dem Abitur, das er in Frankreich ablegte, studierte er in Paris, unter anderem an der Sorbonne, wo er auch promovierte. Seine Forschungen führten ihn zurück nach Südamerika, dort gründete er 1920 das Institut für Ethnologie der Universität in San Miguel de Tucumán, was er auch bis 1934 leitete. 1934-1935 war er Teil eine Expedition zu den Osterinseln, von 1938 an war er Forscher am Bishop Museum in Honululu und unterrichte unter anderem an der Yale University. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs engagierte er sich dafür, dass gefährdete Kollegen in die USA kommen konnten. Nach dem Krieg wurde er Leiter der Forschungsabteilung des Department of Economic and Social Affairs für die UN in New York. In seinen Studien setzte er sich vor allem mit der Kultur der Ureinwohner Südamerikas und der Religion des Voodoo auseinander. Im Dienst der UNESCO war er zudem ein konsequenter Verfechter der Menschenrechte.

 

 

alfred

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