Céline, Louis-Ferdinand

 

 

Das Schicksal Célines (1894-1961), eigentlich Louis Ferdinand Auguste Destouches, spiegelt die politische Geschichte der ersten 50 Jahre des 20. Jahrhunderts wider. Er meldete sich 16-jährig freiwillig zum Militär. Bereits in den ersten Tagen das 1. Weltkrieges schwer verwundet, kam er 1915 als kriegsuntauglich nach London. Nach der Entlassung aus der Armee arbeitete er 1916-1917 in Schwarzafrika als Verwalter auf einer Plantage. Zurück in Frankreich studierte er Medizin und war anschließend als Arzt für den Völkerbund tätig, den er 1927 verließ. Anschließend arbeitete er als Armenarzt in Clichy bei Paris. 1932 erschien unter dem Pseudonym Céline sein erster RomanReise ans Ende der Nacht”. Ab 1937 entzweite sich das intellektuelle Paris mit ihm, weil er neben seinen Romanen antisemitische Pamphlete und Schriften verfasste. 1944 floh er vor den Alliierten und lebte von 1945-1951 in Dänemark. Nach der Amnestie durch das französische Militärgericht kehrte er zurück nach Frankreich. Er ließ sich als Armenarzt in Meudon nieder, wo er zurückgezogen lebte und 1961 starb.

Im Programm des Merlin Verlages sind mehrere frühere Werke des Schriftstellers erschienen, so z.B. „Briefe und erste Schriften aus Afrika, 1916-1917” undBriefe an Freundinnen”.

 

 

 

 

 

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Foto: Merlin Verlag

 


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